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Ein Drittel der Arbeitnehmer missachtet vermögenswirksame Leistungen

Sparen

Vermögenswirksame Leistungen

Mehr als sieben Millionen Arbeitnehmer in Deutschlan nutzen derzeit vermögenswirksame Leistungen (VL) nicht. Aber oft wird Geld verschenkt, weil entsprechende Verträge nicht oder falsche abgeschlossen werden.

Sind vermögenswirksame Leistungen das vergessene Produkt? in den letzten Jahren ist diese Form des Sparen etwas in Vergessenheit geraten. Dabei haben mehr als 20 Millionen Beschäftigte in Deutschland einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen. Doch aktuell sorgen nur rund 13 Millionen Menschen mit einem entsprechenden Vertrag vor. Das sind lediglich 65 Prozent aller Förderberechtigten- Das geht aus einer Pressemitteilung der Zeitschrift "Finanztest" hervor.

Staatliche Förderung für vermögenswirksame Leistungen

Jeder Arbeitnehmer kann einen Sparvertrag für vermögenswirksame Leistungen abschließen. Interessant sind VL besonders wegen der staatlichen Förderung. Viele Unternehmen übernehmen zudem teilweise oder ganz die Beiträge der vermögenswirksamen Leistungen. Manscher Chef zahlt Zuschüsse von bis zu 480 . Das ist speziell für Arbeitnehmer, die über den Einkommensgrenzen liegen eine gute Option.

Um die vermögenswirksamen Leistungen und gegebenenfall auch die Förderung vom Staat zu erhalten, muss das Geld in eine geeignete Anlageform fließen. Dazu gehören zum Beispiel Fondssparpläne, Bausparen und Banksparpläne. Die höchste Renditeerwartung darf man bei guten Fonds haben. Zu beachten ist hier neben der Auswahl eines guten Fonds auch die Höhe der Depotgebühr.

Der Sparbeitrag wird einschließlich staatlicher Prämien nach sieben Jahren ausgezahlt. Eine vorzeitige Kündigung ist möglich. Bei Kündigung geht die staatliche Förderung jedoch in den meisten Fällen verloren. Die Zeitschrift "Finanztest" rät daher Verträge nicht zu kündigen, sondern im Regelfall duchzuhalten.

Einkommensgrenzen beachten

Bei vermögenswirksamen Leistungen in Form von Aktienfonds gibt es eine Einkommensgrenze für Alleinstehende von 20.000 €und für Verheiratete von 40.000 € im Jahr. Liegt der Angestellte darunter erhält er eine 20-prozentige Arbeitnehmersparzulage pro Jahr. Allerdings ist diese Zulage auf 80 Euro pro Jahr begrenzt. Von der Förderung ausgeschlossen sind Renten- oder Immobilienfonds. Lediglich Aktienfonds werden gefördert.

Beim Bausparen liegt die Höchstgrenze für den Erhalt der Arbeitnehmersparzulage bei einem Einkommen von 17.900 € für Ledige und 35.800 € für Verheiratete. Hier liegt die maximale staatliche Förderung bei jährlich neun Prozent. Allerdings bezieht sich das nur auf den Höchstbetrag von 470 €. So können Anleger mit dieser Form einen Förderbetrag von 42,30 €im Jahr erhalten.

Das Team von AVS-Servive hilft Ihnen gerne bei der Beratung!

 

Quelle: www.versicherungsbote.de

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